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Autor Beitrag
Thema: Alltag Privat III
Orlando Core

Antworten: 161
Hits: 30.082
14.09.2006 11:27 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Freitag, 28. August 2392 - 18:50 Uhr
Eden - Orbitalsatellit
Orlando 'Solidus' Core


...villeicht sehen wir uns irgendwann wieder und ich hoffe bis dahin das du die Wahrheit erkannt hast. Unsere Vergangenheit liegt auf Terramar, die Gegenwart in den Reihen des Imperiums und das unentdeckte Land liegt für uns im schwarzen Sektor...
Die Sonne war längst verschwunden, die dunkelblauen und violetten Schimmer der Edensonne wurden durch die hohen Mammutbäume vom Eden Mond verdeckt, als sich Solidus dem Scheiterhaufen näherte.
...ich bin voller Zuversicht das du mein Geschenk, so schlicht es sein mag, richtig deutest. Das du die Stoffe des Superus Legats mit Stolz... und Scham tragen wirst. Wie ich, Saranius...
Solidus' Augen erfassten einen letzten Moment lang die geliebten Umrisse seines verstorbenen Bruder's und presste voller Wut die verletzten Lippen zusammen. Er erföllte seine Pflicht und begann die Holzscheite zu entzünden.
...Vandar Shan, dein Vater und... Arlon Raven. Sie reichten ihr Erbe an uns weiter, die Aufgabe den Ordenskrieg entgültig zu beenden. Für uns wird es keine Zeremonien geben Terry, niemand wird von unserem Konflikt erfahren. Von den Klerikern als Verräter gebrandmarkt und von den Gammatron als Unrein bezeichnet jagen sie uns. Arlon Raven trozte als Erster beiden Seiten und suchte Zuflucht im schwarzen Sektor. Dabei zerstörte er alles was die Kleriker aufgebaut hatten. Raven verlor jedoch aus den Augen, das die Gammatron die Chance nutzten um an die Macht zu kommen. Vandar Shan folgte ihm Jahre später und sollte ihren alten Meister töten um ihre Loyalität zu beweisen. Sie war dazu bereit, scheiterte jedoch und wurde seitdem mit Misstrauen angesehen. Letzten Endes starb sie für dich Bruder, der Kleriker Rat merkte das sie kurz davor stand Raven zu folgen. Sie bekam den Auftrag dich von den Gammatron zurückzuholen um anschließend durch deine Hand zu sterben...
Die lodernden Flammen, der Rauch stiegen in den Himmel und langsam aber sicher, verwandelte sich der Körper von Saranius Salius zu Asche. Das steinerne Gesicht des Mestor's und die kalten Augen völlten sich mit Tränen, als er durch die lodernden Flammen hindurch sah, in die wachsende Nacht des Mondes und sich am Sternenhimmel verlor.
Wärend im gleichen Moment, an einem ganz anderen Ort ein weiterer Verbandter genau das Selbe empfand.
...sie starb um dir die Möglichkeit zu geben wieder in den Reihen der Kleriker aufgenommen zu werden, bis du reif und erfahren genug warst die Wahrheit zu akzeptieren. -Wenn es Frieden geben soll, müssen die Orden vernichtet werden und die Superus... verschwinden.- Doch der Rat verstieß dich sowie Andere und der Kampf dauert!

An Bord der Amarrian Dawn zitterten die geballten Fäuste der ehemaliegen Kleriker's als er die Trauer der Anwesenden spürte und gleichzeitig die Holoaufzeichnung revue passieren ließ. Im Leid mit anderen vereint, war er dennoch allein. Sowie Solidus der in der Finsternis von Eden den Leib seines Bruder's verbrannte und keiner davon wusste.
Wärend auf Romulus eine junge Frau unter Geburtsschmärzen litt als sie die Tochter von Ceazer Achillies zur Welt brachte.
Thema: Logaufzeichnungen: A Warrior's Life
Orlando Core

Antworten: 10
Hits: 4.915
29.07.2006 15:18 Forum: Logbücher / Profile / Vorstellung


Sonntag, 20. August 2365 - 17:04 Uhr
Der Planet Utapau VI
Vandar Shan & Lord Raven


Völlig auf sich allein gestellt und abgeschnitten von jeder Unterstützung des Ordens war sie ihm gefolgt. Utapau VI war nicht besiedelt und dennoch reich an Leben. Der gesamte Himmelskörper war übersäät von Leben und bis auf nur ein Relikt der ausgestorbenen Spezies, gab es keine Hinweise auf bisherher gekannte Zivilisation. Die Pflanzen von Utapau VI färbten sich bei der Empfindung von Leben und Tod wie nirgends in der Galaxis.
Lord Raven stand mutterseelen allein vor der halben Statue des ersten Gammatron überhaupt. Eines der Beine war durch 10.000 Jahre vegetierens abgebrochen. Die Arme waren meditierend vor der steinernen Brust verschränkt, das Gesicht selbst war nicht mehr zu erkennen. Es sah nur noch aus wie geschmolzenes Wachs. Raven's Absturzstelle lag 3 Meilen entfernt und die dunklen Rauchwolken breiteten sich wie ein Wolkenkratzer senkrecht in den Himmel aus. Hinter ihm raschelte der Dschungel, sie hatte ihn abgeschossen doch nicht getötet. Doch da es die Anweisung des Rates war, bereute Vandar Shan das sie nicht gründlicher mit den Bordwaffen ihres Starfighters umgehen konnte. So musste sie ihm persönlich gegenüber treten. Sie sagte kein Wort und blieb zwischen den Büschen stehen. Mussterte die dunkle Robe ihres Meisters.
"Hier muss es sein, der erste der sieben Schlüssel von Basait Chrasta. Dem ersten und letzten wahren Lord-Gammatron." Raven sprach euforisch finster und hatte seine Schülerin bereits vorhergeahnt. Er ging um die 5 Meter hohe Skulptur herum, damit der Abstand zwischen ihnen gewahrt blieb und sich die Schülerin achtsam nähern konnte. "Ergieb dich. Noch kannst du..." Raven wirbelte herum und der dunkle Umhang riss dabei einige weiße Blumenblüten vom Boden auf, die wie ein Countdown im Wind tanzten.
"Du bist noch zu jung um das zu verstehen Vandar. Auch du wirst irgendwann einen Schüler haben und gezwungen sein dein Schicksal zu erföllen. Dann wirst du es verstehen."
"Raven...?" Vandar Shan stiegen Tränen in die Augen und obwohl ihr alter Mentor eine Vollmaske trug, wie so jeder Lord-Gammatron, erkannte sie die Traurigkeit in seinem Gesicht und den damit verbundenen Hass. Raven wusste das es hier, am Denkmal des ersten der jemals mit den Dakarta in Verbindung gestanden hatte, nicht enden... sondern erst beginnen würde.
Die Natur folgte ihrem Lauf, die Blumenblüten wirbelten umher und stiegen ruckartig auf. Der Moment in dem Raven seine Schülerin -mit der Absicht sie zu töten- angriff.

Lord Raven floh an diesem schicksalshaften Tag und began mit seiner Kampange gegen die drei Kasten und ihre Bewahrer, die Kleriker. Die vorherigen Führer des Gammatron Ordens wurden von Raven wegen iherer angeblichen Schwäche zu führen gejagt und restlos vernichtet. Nur 20 Jahre zuvor hatten die Kastenkämpfe ein Ende gefunden.

20. August 2365
Das Projekt le superus terrible beginnt.
Thema: Mission am 16.02.2392
Orlando Core

Antworten: 2
Hits: 1.427
16.02.2006 11:54 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Ich werde mich wohlmöglich wieder um ca. 30 Minuten verspäten.
Wenn ich Glück habe kann ich früher von der Arbeit verschwinden.
Thema: Alltag Privat II
Orlando Core

Antworten: 71
Hits: 13.022
15.02.2006 22:38 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Freitag, 10. Februar 2392 - 16:07 Uhr
I.S.S. Sandstorm A - Alvarez' Quartier
Orlando Core, Lilly Alvarez


Wärend sich hinter Lilly die Tür schloss fragte sich Core in wiefern Qin ihn angelogen hatte. Das kleine Handtuch aus dem Badezimmer lag noch immer bewegt in Core's Händen wärend er eine kurze Weile darauf wartete das sich noch mehr zu ihnen geselen würden. Doch es kam nicht eine Person, keine Wachen bis an die Zähne bewaffnet, keine Androhung von Gewalt.
Es kam auch so schlimmer.
"Was wollte Schöngarth von dir?" Das Handtuch warf Core seitlich an sich vorbei neben das Waschbecken.
"Nichts, außer das er Bedenken dir gegenüber geäußert hat." Core nickte ohne ein Wort und brachte ein leises >verstehe< auf dem Weg zum Replikator hervor. Der Zauberapparat leuchtete in den Innenwänden hell und surrend auf um ein kleines Glaswasser erscheinen zu lassen.
"War zu erwarten gewesen nach der Minenkolonie." Das Wasser in seiner Kehle löste das brennende Gefühl aus seinem Inneren. Nichts als ein leeres Gefäß blieb im Replikator zurück. Lilly hatte die Körperhaltung einer vorsichtigen Katze und ihr spührbares Unbehagen das für Core deutlich zu fühlen war, sagte nur allzu deutlich das da sich noch mehr verbarg. Sie fühlte sich unwohl, in ihrem eigenen Quartier. Also unternahm er einen Versuch um sie wieder in Sicherheit zu wiegen. Er replizierte sich weiteres klares kaltes Wasser.
"Habe ich dir jemals von meinem Vater erzählt?"
Natürlich hatte er das nicht, doch dies war nur eine retorische Frage gewesen um ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Core ging langsam mit dem Wasser in der Hand durch Lilly's private Räume und blieb hinter der Couch stehen.
"Er war ein sehr verschwiegener Mann. Er hat mir nie viel von sich erzählt und meistens saßen wir nur auf dem Dachboden unserer Scheune, sahen der Sonne beim untergehen zu. Einen Sonnenaufgang habe ich hingegen nie mit ihm gesehen, nicht so wie man es in den Holoromanen lesen kann... keine Ahnung wieso." "Wieso willst du mir das jetzt gerade erzählen?"
Die Ratlosigkeit in Lilly's Gesicht war in keinster Weise verwunderlich. Für Core hatte sie eindeutig etwas anderese erwartet bei der Rückkehr zu ihrem Quartier. "Weil du einmal zu mir sagtest du würdest mich nicht kennen, meine Vergangenheit. Irgendwann hast du das einmal gesagt oder...?
Mein Vater hieß Oran, das Hohe Tier in der Familie. Wir lebten damals noch auf Terra, bevor diesen dunklen Zeiten, vor dem Imperium. Bevor die Alte-Dynastie zerfiel und die 'glorreichen' Rebellen die Erde wieder an sich nahmen. Schon als Kind wollte ich mehr als bloß auf den Feldern arbeiten. Da kam es passend mich den Streitkräften des neuen Imperiums anzuschließen. Ich war noch wesentlich jünger und unglaublig naiv. Mein Vater teilte jedoch nicht meine Euforie auf Abenteuer im Weltall. Er wollte mich nicht gehen lassen. Er wollte mich eher an der Spitze einer orbitalen Transportfirma sehen. Doch es kam anders. Eines Tages kam ich wärend der Grundausbildung nach Hause. Ich bekam noch am gleichen Abend einen Streit zwischen meinen Eltern mit. Ich hatte nur Bruchstücke verstanden, meine Schwester sagte mir hinter her worum es ging."
Core hielt inne und griff nach der Rückenlehne der Couch. Der Gedanke führte viele schmerzende Gefühle mit sich. "Ich hatte einen Bruder, einen Halbbruder um genau zu sein und aus irgendeinem Grund brachte mich diese Tatsache in Rage. Wir stritten uns, mein Vater und ich. Wärend dessen überhitzte der Transformator in der Scheune, in der wir uns stritten, er explodierte und dabei hatte mein Vater ihn vor wenigen Stunden instaliert. In dem Feuer kam er schließlich um, die Detonation riss einen Holzbalken nieder und klemmte meinen Vater unter sich ein.
Ich sah zu wie er verbrannte und es erföllte mich mit Zufriedenheit... damals. Meine Schwester starb Jahre später bei einem Quantenexperiment des imperialen Militärs und meine Mutter..."
Core verstummte wie auf einen Schlag. Die Rückenlehne der Couch knirschte unter dem Druck den Core auf sie ausübte. Er sah Lilly nüchtern an und richtete sich auf, die Gedanken an seine Familie waren plötzlich verschwunden. "Ich verlasse dieses Schiff und ich möchte das du mich begleitest."

"Das kannst du nicht, wie stellst du dir das vor das Schiff zu verlassen?" Core blickte sich bei dieser Frage um als wollte er sicher gehen das nirgends sonnst jemand mithörte. "Wir erreichen in zwei Tagen ein Versorgungsdepot um Vorräte aufzunehmen. Wärend der Verladung können wir entkommen und das alles hinter uns lassen. Wir können in Frieden leben, versteckt auf einer unbekannten Welt vernab des Krieges und der..." "Das können wir nicht, ich kann und werde es nicht... das wäre absurd. Wir haben eine Verantwortung um die wir uns kümmern müssen." Core's freudiges Leuchten in den Augen erlosch wie eine erstickte Flamme. Lilly's Antwort, mit allem hatte er gerechnet jedoch eine Abweisung - brach ihm das Herz.
"Ich vergaß, das du deine Prioritäten neu gesetzt hast." Der Schmerz und die Enttäuschung in seiner Stimme sagte mehr als er jemals hätte beschreiben können. "Ich kann jedoch nicht hier bleiben Lilly, ich habe genug davon mich unter zu ordnen und wenn sie mich nicht gehen lassen..." "Was wirst du dann tun? Die Alpha Force zu verlassen kann man nicht mit einem lockeren >Aufwiedersehen ich gehe<." Lilly hatte an diesem Punkt eindeutig recht, doch Core würde sich nicht mehr beugen. Was vor wenigen Minuten seinen Körper verlassen hatte war nicht nur eine vergangene Mahlzeit.
"Du weißt was passieren wird. Hinzu käme das sie mich finden würden, dieses Schiff und dich würden sie finden. Ich könnte nicht ertragen dich zu verlieren Lilly!!!"

Als hätte er genug gesagt ging er zur Tür und fühlte wenige Meter davor die eine Hand, die ihn zuvor so oft berührt hatte, auf seiner Brust liegen. "Ich kann dich nicht gehen lassen Orlando."
Er betrachtete verängstigt ihre Hand bei dem Gedanken was passieren könnte und ergriff sie vorsichtig. Er war nicht einmal in der Lage gewesen sie anzusehen als er seine letzten Worte zu ihr sprach. "Dann versuch mich aufzuhalten!"
Soviel Verdrängung, Enttäuschung, Wut und Zorn stand in diesem Satz wie in keinem zuvor.

Dann verdrängte Core Lilly's Berührung von seinem Körper und verließ mit einer festen Absicht den Raum.
Thema: Alltag Privat II
Orlando Core

Antworten: 71
Hits: 13.022
12.02.2006 21:28 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Vom Stolz zur Scham I

Die zwei Quadranten der Galaxis sind weiter hin in zermürmende Konflikte verwickelt und das terranische Imperium wird von allen Seiten auf die Probe gestellt. Die Tzenkethi haben in ihrer Überzeugung nicht nachgegeben das relativ junge Reich überrennen zu wollen.
Obwohl ihr Vormarsch vorläufig zum erliegen gekommen ist, drohen bereits die nächsten politischen Gegner ihre Ziele mit skrupellosen Mitteln durchzusetzen. Es gibt Helden auf allen Seiten, die nicht willens sind auch nur einen Schritt zu weichen. Jedoch wo es Helden gibt, sind auch Verräter unter den Reihen loyaler Männer und Frauen. Unter dem Deckmantel eines allen fokusierenden Krieges breiten sich Unruhen und Aufstände aus, die nur mit brutaler Hand zerschlagen werden können.
Es entstehen geistige Konflikte für so manchen Unendschlossenen die nun entscheiden auf welcher Seite sie stehen und zu wem...

Freitag, 10. Februar 2392 - 15:00 Uhr
I.S.S. Sandstorm A - Alvarez' Quartier
Orlando Core, Lilly Alvarez


Die graue Doppeltür verschwand zweiteilig in den harten Wänden nach dem erklingen des Türsignals. Als Core eintrat konnte er Lilly nicht sehen jedoch deutlich spüren. Ihre Lebensenergie pulsierte gerade zu und stoch ihm aus dem Badezimmer direkt ins Herz. Ein unbeschreibliches Gefühl verursachte noch immer ihre Nähe zu ihm. Sofort sprang ihm ein Satz durch den Kopf.
>Manche Dinge ändern sich nie.<
Erst nach dem er sich vergewissert hatte, dass niemand sonst anwesend war- und tatsächlich schien Lilly's ewige Begleiterin nicht anwesend zu sein- entspannte er sich. Wie immer hatte es in den letzten Wochen an Bord der Sandstorm nichts zu Bedenken gegeben auch nicht allzu viel zu Tun und so hatte Core die meiste Zeit damit verbracht ihr nicht von der Seite zu weichen. Nach Möglichkeit vollrichtete er immer diskret freiwillige Aufgaben in ihrer Nähe. Was er nicht mit Wissen ausgleichen konnte bewies Core mit unbewusstem technischen Geschick im Maschinenraum. Alles kam allmählich wieder zum Nullpunkt am Anfang ihrer Beziehung zurück. Zumindest für ihn. Keine Fragen, keine Kämpfe, keine imaginären Geister und vor allem keine Befürchtungen.
Er strich mit den Fingerspitzen über ihr ungemachtes Bett, während sie sich noch immer neben an aufhielt, beugte sich zu ihrem Kissen herunter um den Geruch ihres Schlafes in sich aufzunehmen, der sich bereits auflöste. Vor ein paar Nächten hatten Lilly und Core dieses Bett mit Freude geteilt.
In wenigen Minuten würde Lilly aus dem Badezimmer kommen und nicht überrascht auf einen verliebten Narren treffen.

Freitag, 10. Februar 2392 - 15:15 Uhr
Tzenketh - Geostationärer Orbit
Admiral Kreya, Captain Cross, Fürst Kalifar


Diese Subraumkonferenz dauerte bereits mehrere Minuten auf einem sicheren Kanal zwischen den Führungsköpfen der Tzenkethiflotte von denen jeder mehrere Lichtjahre von einander entfernt war. Admiral Kreya saß zusammen mit Captain Might Cross im sonst leeren Konferenzraum seines Schlachtkreuzers im Orbit um Tzenketh. Leer bis auf die farblichen Hologramme anderer Schiffskommandanten, die symbolisch am Tisch saßen. Inzwischen war jedem bekannt, dass dieser Krieg als Krieg der Tzenkethi bezeichnet wurde.
Der Tzenkethi-Krieg, diese Bezeichnung tätschelte ominös das Ego aller an der Konferenz beteiligten. Bis auf Captain Cross, er saß zur linken des Tzenkethi Admirals und würde das erste Mal das Abbild von Fürst Kalifar sehen. Ein Bild das ihn bis zum Ende seiner Tage im Schlaf aufsuchen würde. Doch das ab einem viel späteren Zeitpunkt und mit anderem Zusammenhang.
"Ist es üblich, dass sich dieser mysteriöse Fürst zu einer Konferenzschaltung verspätet?" Admiral Kreya bückte sich karg zu Captain Cross herüber, welcher dem Tzenkethi Admiral um einen Kopf an körperlicher Größe mangelte, um ihm mahnend zu antworten. "Er verspätet sich keines Falls mein junger Menschenfreund. Der Fürst möchte nur ungern in Anwesenheit anderer sprechen wenn er sie ohnehin keiner Aufmerksamkeit würdigt. Ich schlage vor ihr selbst haltet euch im Hintergrund."

Die Hologramme der Tzenkethi Kommandanten tauschten sich kurz untereinander sporadisch aus und bestätigten die neuen Befehle. So makaber sie waren und auch Fragen aufwarfen. Nur zwei Sekunden nach dem verschwinden der photonischen Projektionen der Tzenkethi erschien ohne Anmeldung von der Brücke das Bild des scheinbar rassenlosen Unterstützers des Tzenkethi-Krieges. Admiral Kreya erhob sich augenblicklich von seinem Platz und verbeugte sich demütig. Mit einem seitlichen Blick deutete er Captain Cross es ebenfalls zu tun, doch der stand bereits und wusste nicht wohin mit dem Fokus seiner Augen.
"Wie immer seit ihr überpünktlich Mylord und wie immer ist es..." "Ersparen sie mir ihre überflüssigen Aplituden Admiral. Mein Herr ist recht unzufrieden mit euren Ergebnissen!!" Fuhr Kalifar dem Tzenkethi ins Wort, der daraufhin überrascht die weiß befellten Gehörorgane aufrichtete.
"Mylord wir haben eure Anweisungen hinsichtlich der Schlachtpläne..." "Davon spreche ich nicht. Mich interessieren heiklere Themen." Die Stimme des Fürsten hatte sich innerhalb eines Satzes auf beängstigende Tiefen und leises Raunen herabgesetzt. Captain Cross hoffte auf einen plötzlichen Kommunikationsausfall und etwas in ihm sagte das es Admiral Kreya nicht anders ging. Bevor er die Gedanken in dieser Richtung zu Ende führen konnte sprach Kalifar weiter.
"Ich kann mir gut vorstellen, dass es für einen Mann in eurer Lage von Bedeutung wäre diese Aufgabe zu erfüllen und um weitere Verzögerungen auszuschließen, stelle ich euch meine Schülerin zur Seite."
Neben Kalifar erschien im Hintergrund das Bild einer ihm beinahe gleich gekleideten Frau. Sie trug ihre Haare nach hinten und starrte gerade aus um den Blick bohrend auf Captain Cross zu richten. "Sie wird euch helfen euer verlorenes Schiff zu finden."

Die Hologramme verschwanden im nichts und was blieb war ein leerer Stuhl am Kopfende des Tisches und die Unendlichkeit der Sterne, in deren Licht sich die unterstützte Flotte der Tzenkethi hin und her bewegte. Captain Cross lockerte seine Körperhaltung und räusperte sich. "Na toll, jetzt sind es schon mal zwei von denen."
Kam sein gespielt selbstbewusster Kommentar, bevor er mit einer Gänsehaut den Raum verließ.
Der allein gelassene Admiral der Tzenkethi bezweifelte zum ersten Mal den Nutzen für sein Volk, den diese geheime Allianz mit sich bringen sollte. Das letzte Mal, dass seine weißen Ohren so weit nach unten geneigt waren, war als kleiner Kater, der das erste Mal die Vorboten eines Sturms in Form von Donner kennenlernte. Damals verlor er zwei seiner Brüder.

Freitag, 10. Februar 2392 - 15:17 Uhr
Militärischer Planquadrant E05 - Die Majestic Sword II
Fürst Kalifar,...


"Unglaublig wie leicht zu beeinflussen diese Wesen sind. - Wir den Kontakt nach Terramar verloren!" Die Schülerin von Fürst Kalifar war schmächlich im Umgang einer Nanitenklinge. Ihre Übungen konzentrierten sich mehr auf die Fähigkeit mit Hilfe der Nanomaschinen die Neuralenbahnen eines Gehirns neu zu ordnen, um die Zielperson anfälliger für Sugestionen zu machen.
"Der Subraumkorridor ist für längere Zeit unpassierbar für Raumschiffe, jedoch nicht für Botschaften."
Die Adeptin des Fürstin hatte diese Wendung der Erignisse vorhergesehen. Ihre medialen Fähigkeiten verdoppelten sich täglich und wäre der Korridor noch passierbar wäre sie in einigen Monaten vom Kaiser persönlich unterrichtet worden. Sie entschied für sich selbst ihren Lehrer in seiner Meditationkammer allein zu lassen um auf ihr eigenes Schiff zurück zu kehren und ihre Aufgabe wieder aufzunehmen. "Nutze sein Verlangen nach Gerechtigkeit gegen ihn."
Dieser Satz kam so plötzlich wie ein Steinwurf. Die Adeptin blieb augenblicklich stehen, verbeugte sich und ging schneller als beabsichtigt.

Saranius war das Schwert Kalifar's geworden und ein gebohrener Anführer dazu. Lady Elara hatte zuvor eine ähnliche Stellung inne gehabt bevor sie nach Terramar aufbrach und höhst wahrscheinlich im Subraumkorridor nun umgekommen sein musste. Vorausgesetzt das sie gehorcht hat.
Im Frontfenster der grauen Raumfähre wurde die Fregatte der Prinzessin stättig größer. Der Niederfrequenzsubraumsender stand bereit und erwartete seinen finalen Einsatz. Die Majestic Sword II war bereits in den Warptransit übergegangen.

Freitag, 10. Februar 2392 - 16:03 Uhr
I.S.S. Sandstorm A - Alvarez' Quartier
Orlando Core, Qin


Core zerfloss gerade zu vor Selbstzufriedenheit. Doch wärend er auf der Couch mit ausgestreckten Beinen lag, das Computerterminal auf dem Schoß, erwischte er sich dabei wie er in den Nachrichtennetzwerken des Imperiums nach außergewöhnlichen Vorkommnissen suchte. Dabei hatte er damit begonnen nach öffentlichen Veranstalltungen im nächsten bewohnten Sektor zu suchen. Danach hieß es packen um möglichst eine Raumfähre aus dem Hangar zu ergattern und die drei kurzen Tage mit Lilly fernab aller Arbeit zu verbringen. Obwohl das über alle Maße doch unwahrscheinlich war. Diesen Optimissmus jedoch, erklärte er sich aufgrund seiner Gefühlslage. Aufgrund dessen wo er war und bei wem. Er starrte auf den augenschonenden Bildschirm und registrierte garnicht die Schlagzeile von mehreren Verschüteten auf einer Minenkolonie. Der Planet auf dem er noch gestern sich befand. Nur das die Wahrheit ganz anders aussah.
"Du weißt wircklich nicht wieso oder?" "Was meinst du?" "Wieso Schöngarth die einzige Liebe in deinem Leben, an ihrem freien Tag in sein Büro bestellt. Einem Tag nach dem du deinen Unmut hinsichtlich der Mission mehr indirekt gezeigt hast."
Zum einen hatte Core dieses Schreckengespennst seines Unterbewusstseins eine schier unendlicher Zeit nicht gesehen, zum anderen holte ihre Anwesenheit ihn in eine andere Realität zurück. Er schaltete den Computer aus und fixsierte das Emblem auf dem Monitor.
Qin wusste wie immer woran er dachte und stand direkt über ihm. "Allzu passend findest du nicht? Terra durchstochen von einem Schwert. Wie naiv warst du anzunehmen das dieses Imperium sich vom alten unterscheidet?" Core presste seinen Unterkiefer zusammen und fühlte ein jehes Unbehagen. Qin kniete sich neben ihn und legte die Arme um seine Schultern. Die Linke spielte mit seinen Haaren. "Ich weiß Orlando, war es nicht besser bevor diese Menschen wieder nach Terra kamen und was brachten sie alle letzten endes mit?" Core hatte nicht eine Silbe bisher von sich gegeben. Die Augen im versteinerten Gesicht suchten sich einen Weg durch Lilly's Mobiliare. Etwas in ihm rufte nach ihr. Wenn sie wieder hier wäre und nicht in Schöngarth's Büro, würde Qin wieder verschwinden, soviel stand fest.
Doch sie sprach weiter. "Als sie deine zerstörte Heimatwelt erreichten, zuvor eine Dynastie zerschlugen, starb dein Vater im Feuer, deine Schwester kam in einem ihrer Forschungslaboratorien um, du selbst wurdest gezwungen die Universität zu verlassen da jeder wusste >Jener dort ließ seinen Vater lebendig verbrennen, als in der Scheune der alte Konverter detonierte<. Du hattest dich dazu entschieden außerhalb der imperialen Gesetzte zu leben und nun bist du eine ihrer kleinen, braven Auftragskiller. Von den Patriots konntest du dich lösen, von Arsenal auf Yhirimal 4 und sogar deinen gefallenen Kameraden."
Qin legte langsam ihr Kinn auf Core's Kopf und streichelte seine Brust. Wartete bis er reagierte. "Wie werde ich dich los? Ich sollte mit dem Counselor sprechen." "Wage es nicht mich wie eine kleine Störung in dir abzutun!" "Aber genau das bist du. Nicht mehr und nicht weniger."
Core sah Qin vor seinem inneren Auge schellmisch Grinsen. Beide spührten das diese Aussage plötzlich etwas vöölig anderes im Kopf -des Marine-Infanteristen, Sicherheitsbeamten und vieles mehr- umlegte.

"In Wahrheit ermöglichen die Nanoroboter die mit dir verbunden sind wie zwei neugeformte Stahlträger eine stättige Verbindung mit mir. Ich bin real!"Die Hormone in Core's Körper beganen ihm den Magen zumzudrehen. Gleichzeitig stieg ihm das Adrenalin in den Kopf. "Gegen wen willst du jetzt deinen Zorn richten? Ich bin nicht wircklich hier."
Qin war selbstgefällig wie noch niemand zuvor in Core's Leben. Nicht mal sein Vater den er wahrheitsgemäß hat sterben lassen. "Jeder benutzt dich für seine Zwecke und du in deiner unbegrenzten Leichtgläubigkeit tötest Familienväter auf einer Minenkolonie und Einsiedler auf Shadow Moses."
Core's aufkeimende Rage wich einer Vorahnung. Lilly "Du glaubst sie kommt und ich verschwinde, nicht wahr? Doch du hast Recht, sie kommt gleich wieder und sie kommt in Begleitung. Sie wird aufgefordert am Turbolift stehen zu bleiben. Hauptmann Nannen wird mit Nachtmeister und einem weiteren Sicherheitsbeamten vor dieser Tür stehen. Schöngarth hat deutlich deine Missbilligung gesehen, er *weiß* das du ein innstabieler Faktor bist. Denn du hast es, in deinen eigenen Augen, lange genug erduldet auf andere zu hören." Sie beschlich ihn, ging um ihn herum und beeinflusste Core's kranken Verstand mehr und mehr. Die Technologie in ihm tat jedoch die meiste Arbeit. Alles drehte sich, Himmel wirkte mehr und mehr wie die Hölle. Oben und unten wechselten und gingen eine Symbiose ein. Kein Wort kam über Core's Lippen die plötzlich so trocken und brüchig wie altes Pergament wirkten.
"Zum Glück bist du in deinem jetzigen Zustand für keinen eine Gefahr, außer für dich selbst." Sie verschwand so plötzlich wie sie gekommen war. Alles vergessene brach über Core herein wie eine Sturmfront. Sein Magen drehte sich immerzu und auf allen Vieren bestreitete er den Weg ins Badezimmer wie ein sterbendes Tier. Doch was geschah war die zwanghafte Entleerung seines Magens was mit dem Türsignal einhand ging.
Er richtete sich am Waschbecken auf und starrte mit leeren Augen in den Spiegel. Wusch sich das Gesicht und betrachtete die sonnengelben Kreise in den dunklen Pupillen. Hinter seiner Schulter stand das angeblich besiegte Phantom und anstatt über ihn zu spotten wie Qin es tat sah Solidus seinen physischen Körper mit zornigem Blick über die eigene Schwäche.

Das Phantom ging mit einer perversen Befriedigung auf Core zu und verschwand in ihm. Das nächste was mit dieser Fatamorgana einher ging war das erneute leuten des Türsummers, auch das Rot bahnte sich wieder seinen Weg in Core's weiße Gelatine der Augen und das dunkelbraune Augenzentrum wich einem grauen kleinen Punkt in der Mitte. Umgeben des vertrauten sonnengelb als Rand. Wie verstorben sah die Haut, markiert von hervorstechenden Blutadern vom Hals bis an den Haaransatz aus.
Die Nanomaschinen hatten ihre Arbeit beendet und die menschlichen Neuralbahnen neu angeordnet. Dieses mal stand Core symbolisch im Hintergrund des Spiegels und blickte auf Solidus, auf sich.
"Jetzt fühlen wir *uns* frei!"
Die Tür zum Quartier öffnete sich und der einzige Anwesende war Unteroffizier Orlando Core der überrascht aus dem Badezimmer kam und sich die Hände mit einem Handtuch trocknete.
Thema: Logaufzeichnungen: A Warrior's Life
Orlando Core

Antworten: 10
Hits: 4.915
01.01.2006 17:57 Forum: Logbücher / Profile / Vorstellung


Samstag, 30. Dezember 2391 - 19:27 Uhr
Sektor 77 - Starfighter der Valkyrie Klasse
Jolee Barret



"Ich bin nicht rechtzeitig gewesen. Obwohl ich meinen Antrieb ausgebrannt habe um das Versteck der Kleriker zu erreichen kam ich nicht rechtzeitig. Die Datenkristalle wurden gestohlen. Die Ratskammer stand in Flammen, das Ausbildungszentrum... alles wurde zerstört. 273 Kleriker wurden einfach überrannt. Man hat die Mehrheit von ihnen mit simplen Schusswaffen besiegt oder wurden durch einstürzende Säulen in der Halle der 1000 Quellen zerdrückt. Nicht einmal die Schüler wurden verschont..."
Jolee legte ihre Hand auf den Mund um den Tränenschwall entgegen zu halten. Nach zwei Sekunden hatte sie sich vorläufig wieder gefasst und nahm die Logaufzeichnung wieder auf.
"Obwohl der Gammatron Ausbilder auf Shadow Moses getötet wurde. Womit vorläufig der letzte im Terranischen Imperium verschwand. Wurden die konservativen Führer der Patriots dennoch dort versammelt um ein Attentat auf sie zu begehen. Alle Sympatisanten in den Führungsreihen der Patriots, seien es auch so wenige gewesen, wurden auf einen Schlag zum schweigen gebracht. Jetzt hatte der Kaiser eine neue Liga aus loyalären und jüngeren Gouverneuren. Alle leicht zu überzeugen um dieses Verbrechen zuzulassen. Jetzt gibt es kaum noch jemanden der in der Lage wäre die Handlanger des Kaiser's abzuhalten um ihm dabei zu helfen sich seinen ehemaliegen Thron zurück zu holen."
Sie programmierte einen neuen Kurs zu einem naheliegenden Handelsposten um sich vorläufig zu verstecken.
"Ich konnte einige Aufzeichnungen aus der Sicherheitszentrale retten, was von allem übrig geblieben ist, Kalifar's neuer Schüler hat den Angriff persönlich vorort geleitet. Er hat eigenhändig die Jünglinge... - Alles war bisher vergebens, ich konnte Solidus nicht dazu bringen mir zu den Klerikern zu folgen. Ich habe versagt und die Folterungen zeigen bereits Auswirkungen. Doch ohne ein Schiff werde ich wieder unpünktlich sein um ihn zu beeinflussen. Wie naiv wir waren zu denken das jemand den Lauf der Dinge verändern könnte. Fünfundsechzigmal zuvor sind wir gescheitert, nur dieses mal wurden wir für unsere Unfähigkeit vom Angesicht der Galaxis gefegt. - Endgültig."
Das Bild flimmerte kurz und eine Warnung des Computers brachte sich selbst in die Logaufzeichnung mit ein.

Eintrag Ende

Sonntag, 31. Dezember 2391 - 11:45 Uhr
Sektor 67 - Die Majestic Sword II
Fürst Kalifar, Lady Elara


In der Meditationskammer sitzte der Fürst zwischen den vier Säulen der prophetischen Runen und erwartete die Ankunft seines Schüler's nach der erfolgreichen Niederschlagung der Kleriker. Das Schiff von Saranius I. war so eben in das System unmittelbar neben die Majestic Sword II gewarpt und entließ die Fähre des Prinzen aus dem Hangar. Kalifar musste nicht informiert werden, er spührte die Nähe zu seinem eigen Fleisch und Blut.
Lady Elara's Schiff befand sich ebenfalls im sternenlosen Raumsektor. Ihre Raumfähre war bereits sicher im Schiffshangar angedockt und nun betrat sie auf Ruf des Fürsten dessen Kammer.
"Saranius ist schon auf dem Weg zu euch. Der Erfolg seiner Mission spricht sich bereits im Kaisertum herum Fürst."
Kalifar eröffnete erst dann das Wort als die autonome Versorgung seines Schutzanzuges wieder aktiviert wurde und er die Mitte der Säulen verließ.
"Ich gebe euch noch eine Chance euer Versagen vor einiger Zeit gut zu machen Lady. Dieses mal werdet ihr mich nicht enttäuschen."
Die kaiserliche Adelige verbeugte sich unterwürfig und erwartete die Anweisungen der rechten Hand von Kaiser Brimgstone. "Ihr werdet bei eurem zweiten Versuch keine Kleriker mehr im Wege haben. Der Imperator vergibt nicht so schnell wie ich es tue. Vergesst das nicht. Einer meiner Aufklärer hat bei einem Spähflug den Dritten ausfindig gemacht und sein Shuttle in einem Asteridengürtel angegriffen."
Lady Elara fragte sich spontan was die Bergung eines toten Körpers nutzen sollte. "Mit dem übermütigen Piloten wurde für seine mangelnde Geduld bereits entsprechend verfahren. Ihr werdet nun die Spur aufnehmen und ihn zu mir bringen. Solidus soll eine zweite Chance erhalten um sein Erbe entsprechend anzutreten.
Dieses mal, wird auch er micht nicht enttäuschen. Wie er es vor Jahren auf Terra getan hat." Lady Elara verbeugte sich und zog ihren Umhang beim Verlassen der Meditationskammer hinter sich her.

Eintrag Ende
Thema: Logaufzeichnungen: A Warrior's Life
Orlando Core

Antworten: 10
Hits: 4.915
27.12.2005 15:24 Forum: Logbücher / Profile / Vorstellung


Sternzeit 293221,02
Der Gefangene von Utapau


Der Prozess hatte vor ein paar Stunden begonnen. Das Verhör hatte sich nur auf zwei Fragen hinsichtlich der Identität des Gefangenen bezogen. Ohne sein Beisein und ohne Rechtsbeistand wurde über ihn das Urteil gefällt. Die Jury saß im Halbdunkeln eines Kreises. Der Blick des Gefangenen trozte dem blendenden Licht hinter dem Richter der nicht zu erkennen war. Ähnlich verläuft die Inquisition auf Cardassia, so sagt Mann. Wenn ich die Welt jemals gesehen hätte.
"Might Cross, die Beweise gegen Sie wurden vorgebracht und ein Urteil wurde bereits gefällt. Aufgrund Ihres Versagens beim Einsatz auf Itara, bei dem ihre ganze Kadettengruppe ums Leben kam, fällt dieses Gericht folgendes Urteil:
Sie werden zur Desintegration verurteilt. Dabei wird Ihr sterblicher Körper in seine Bestandteile zerlegt und im unendlichen Universum verstreut werden. - Basait Krasta wird Sie empfangen."
Versagen? Ihr Bastarde habt uns ans offene Messer laufen lassen. Warum sagt ihr nicht die Wahrheit? Fahnenflucht, nicht Versagen und das alles nur um das Ansehen des Kaiser's zu schützen. Der Kaiser und sein Reich. Er benutzt euch, das ist die Wahrheit. Versagen... so ein Blödsinn.
Ohne die Chance einer Anhörung erhob sich der Richter nach der Verkündung der Strafe und mit ihm die gesamte Jury. Der kaiserliche Offiziersanwärter verließ in Begleitung einer Wache den nun warmerhälten Gerichtssaal. Eine Wache, denn niemand ging davon aus das sich Might Cross gegen die Gerichtsbarkeit freiwillig zur Wehr setzen würde.

Der Turbolift war auf der Hinterseite insoweit offen das Might Cross in den angeblich natürlich entstandenen Vertiefung die Knochenbauten nüchtern beschauen konnte. Ein 2000m tiefes Loch im Durchmesser 1000m. Ganz unten befand sich eine natürlicher See. Entstanden durch starke Regenfälle und das Terraforming am Planeten Utapau.
Utapau, das ist nicht einmal ein Gefägnisplanet. Nur die Heimatwelt einiger transgenetischer zurückgelassener Menschen. Die nicht einmal mehr aussahen wie solche. Die bereitwillig sich dem Kaiser und seinem neuen Reich anschlossen.
Priester Basait Krasta's. Ein Mönchsorden, einfach nur krank.


Eintrag Ende

Cross deaktivierte das Video an Bord seines 'geliehenen' Shuttles. Nach 30 Minuten wurde er endlich aus der Warteschlange geholt. Das Bild des Monitors war zunächst nachtschwarz. Einige Umrisse huschten durch das Licht des Mondes, das vom Ozean in das Quartier gespiegelt wurde. Eine Fratze mit faltiker, oranger Haut und riesigen Ohren kam ins Bild. Das Gesicht öffnete die dunklen Augen im Anschein einer geistigen Einbildung. Die mögliche Folge der Massagen der orionischen Sklavenmädchen und dabei war Mädchen der richtige Begriff. Die Vorlieben des Ferengie waren nicht geheim.
"Bist du das Might? Du hast dich sehr verändert. Woher sendest du, das Signal ist instabil und teuer. Also was willst du?"
Might Cross setzte ein süfisantes Grinsen auf. Obwohl er den Ferengie seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen hatte, kam das Riesenohr immer noch gleich auf den Punkt.
"Ich bin weit weg von dir. Du brauchst keine Angst zu haben das ich plötzlich durch die Tür komme um dir die Ohren abzureißen. Nach dem was du dir geleistet hast, Pelkar."
Der Ferengie nuschelte etwas das einem starken Gurkeln ähnlich kam. Die üblichen Verwünschungen. "Was willst du Crusader? Eine Überfahrt ins Terranische Imperium, dein rustikales Schiff. Was? Sag es damit ich mich wieder wichtigen Geschäften wittmen kann. In meinem Schlafzimmer warten potentiele Kunden!"
"Ich will alles. Nur dank dir bin ich vor 20 Jahren in den Neverlands gestrandet, an Bord einer Rettungskapsel. Nur dank dir bin ich noch immer so gutaussehened wie vor 20 Jahren also. Pelkar..."
"Für dich noch immer Damion Pelkar, Kreuzfahrer!!!" Kam die erzörnte Antwort des Ferengie bevor die Verbindung abgebrochen wurde. Might Cross stutzte und machte ein ungläubiges Gesicht. Mal sehen, mit der Fähre brauche ich... "Drei Monate???" Prompt stellte er die Verbindung wieder her.
"Also gut Crusader, in 2 Wochen triffst du auf eines meiner Schiffe."
Thema: Frohe Weihnachten
Orlando Core

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24.12.2005 12:28 Forum: Offenes Forum der Alpha Force


Wir wissen doch alle was zum neuen Jahr hin getankt wird.
Also, auch von mir ein frohes Fest und darauf das 2006 so spaßig wird wie 2005 für die Alpha Force. Augenzwinkern
Thema: Alltag Privat II
Orlando Core

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23.12.2005 13:18 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Freitag, 23. Dezember 2391 - 14:30 Uhr
I.S.S. Sandstorm - Deck 9
Orlando Core, John Dow


Der Kegel der Taschenlampe beleuchtete kalt Core's Rücken und die umliegende Wand. Sämtliche Türen der T-Kreuzung waren verschlossen und das trostlose Licht kam aus der Richtung des Turbolifts. "Was tun Sie da?"
Core drehte sich wortlos um und sah die dumpfe Quelle der Stimme an. "Ich fragte was Sie da tun?" Im ersten Moment bestand Core's Streben darin durch den Lichtkegel der Taschenlampe, welcher ihn eigentlich hätte blenden sollen, seinen Gegenüber zu erkennen. Allem Anschein nach wusste der in der Tür des Turbolifts stehende Leutnant nicht das der Sicherheitsbeamte vor ihm ein Kybernetisches Auge besaß um gewisse Vorteile zu haben. Jedenfalls war die kalte Lichtblendung kein Ergernis für die moderne Technologie in Core's Kopf. "Ich gehe einer Sensoranomalie von der Brücke nach. Bisher habe ich noch nichts gefunden." Der ehemaliege Bodensoldat setzte ein erzwungenes Lächeln auf um die Situation ein wenig zu lockern. Der Leutnant senkte die Taschenlampe und kam Core mit einem Seufzer im schwarzen Korridor entgegen. "Ich bin jedenfalls hier, weil mich Feldwebel Seamine beauftragt hat einem Energieabfall nach zu gehen. Tja und wie es aussieht habe ich die Ursache gefunden, Unteroffizier..." "Orlando Core."
Der Leutnant reichte dem Sicherheitsbeamten freundlig die Hand und stellte sich ebenfalls vor.
"John Dow, war die Idee meiner Eltern. Komische Leute, können Sie sich eigentlich vorstellen wie es ist wenn überall wo ich hinkomme ein unidentifizierter Gestrandeter plötzlich meinen Namen trägt?" Ohne auf eine Antwort zu warten machte sich Leutnant Dow nach dieser kurzen Rechtfertigung an einer Schalttafel zu schaffen und steckte den Kopf bis zu den Schultern in eine Wand. Die gedämpfte Beleuchtung auf Deck 9 sprang sofort wieder an. "Also gut. Ich würde Ihnen ja noch helfen Mister Core. Nur leider werde ich von Miss Seamine hier und da gebraucht." Der Leutnant zwinkerte vielsagend und zeigte Core mit einem kurzen Handwink den Rücken.

Freitag, 23. Dezember 2391 - 14:45 Uhr
I.S.S. Sandstorm - .....
Orlando Core, Qin, .....


"Und wiedereinmal, hörst du nicht auf mich. Findest du das amüsant, mir nicht zuzuhören Solidus?" Core blickte auf die Schottkontrolle zum Deflektor dessen rotes Lämpchen so eben auf grün sprang. Mit ihr veränderte sich die Raumtemepratur auf 3 Grad und weiße Kondenzwolken verließen Core's Atemwege. Die Tür sprang auf als würden unsichtbare Kräfte an ihr zerren und erzeugten einen enormen Ruck zu Core's Füßen. Er trat einen überraschten Schritt zurück und fühlte plötzlich die unglaubliche Veränderung im Energiefluss um ihn herum. Trozig wie ein Kind ließ er Qin außeracht und trat in den nächsten Raum. Als sich das Schott hinter ihm verschloss war es damit auch... verschwunden.

Anstatt dem imposanten Deflektor der Sandstorm zu begegnen fand er sich völlig woanders wieder. Sein Verstand vollführte gewaltige Gedankensprünge. Zu seiner rechten erhob sich ein etwas größeres Sichtfenster, konstruiert in der Form einer Kuppel. Dahinter erstreckte sich ein unendlicher roter Gasnebel in dem eine gelbe Sonne gerade zu pulsierte. Langsam bewegte sich der Raum am Nebel vorbei dessen Außufer zum greifen nahe waren. Ein roter Teppich führte vom nicht vorhandenen Schott weg. An dessen Stelle an einer kalten Wand, ein Dreieck einfach in der Luft hing. Vom Dreieck hinunter, welches Raum für gleichzeitig 2 Personen bot, führten 5 Stufen zum schmalen violetten Teppich herab. Oben links führte ein Geländer durch zwei weitere Türen im Raum. Wo auch immer Core war, es war nicht die Deflektorenkontrolle der Sandstorm und Leraye war bestimmt nicht an diesem Ort.
Zwanzig Meter den Raum hinunter öffnete sich ohne Anzeichen eine Tür, dessen Flügel in einem gespalteten Z in den Wänden verschwanden. Die in edelste Gewänder und von zwei in schwarze Rüstungen gehöllte Soldaten eskortierte Frau näherte sich dem Dreieck ohne Core auch nur im Ansatz Aufmerksamkeit zu schencken. Die beiden Soldaten flankierten das schwebende Dreieck in demonstrativer Stellung. Ihre einen Meter langen Waffen zeigten mit den Mündungen nach oben. Die Frau nahm in erwartungsvoller Haltung Stellung vor den Stufen und senkte wie im Gebet den Kopf.

Core begriff schnell das er nicht wircklich Teil dieses Szenarios war. Aus den Umramungen des Dreiecks floss ein blaulig schimmernde Flüssigkeit im Zentrum zusammen und völlte schnell den Raum zwischen den Ecken aus....
Die Frau bewegte sich nicht bis die Flüssigkeit im schwebenden Dreiek langsam die Konturen eines Humanoiden annahmen. Was sich nun daraus ergab verdeutlichte das Imaginäre in diesem Szenario. Er stieg die schmalen Stufen nach kurzer Umschau im Raum herab und belächelte schweigsam wie ein Fels die weibliche Adelige. Langsam und bedächtig erhob sie sich und streifte den schwarzen schleier von ihrem Haupt. Für Core war diese Frau rein äußerlich keine Bekannte. Lediglich der Universele Energiefluss um ihr Gesicht oder wie man es auch immer nennen wollte stach Core förmlich ins Herz vor Vertrautheit. Er öffnete ungläubig den trockenen Mund und flüsterte fremd einen leisen Namen.
Lilly
Ihr Haar war kurz geschnitten und umramte ihre schlanken braunen Gesichtszüge. Die hellblauen Augen, einem tropischen Himmel gleich leuchteten beim Anblick des Mannes der durch Dreieck in dem Raum kam und vor ihr stehen geblieben war.
Wie...? Was...?. Solidus von Terramar, legte seine Hände auf ihre Schultern, scheinbar rau und wund von verschiedenen Kämpfen. Lilly's Gesicht leuchtete vor Glück um sich ihm schließlich um den Hals zu werfen.
Core schloss die Augen und fasste sich an die trockene Stirn. Elektrische Impulse brachten seine Hirnwindungen zum Glühen und bewirkten noch nie da gewesene Kopfschmerzen. Er trat mehrere Schritte zurück und stieß mit dem Kuppelfenster zusammen. Dabei war er über den Rand des Bodens hinaus getreten und blickte nach unten. Das Schiff oder die Raumstation auf der Core sich in seinem Kopf nun befand hatte eine beachtliche Größe. Ein humanoider Körper streifte das Kuppelglas und verschwand innerhalb einer Sekunde im Kiel des Schiffes. Starke strukturele Schäden, Risse und die Spuren von Einschüssen zierten den Rumpf.
In der Ferne bewegten sich langsam verglühende Schiffswracks. In der Nähe der Gelbensonne im Zentrum des roten Nebel leuchtete eine weiße Kugel auf und verschlang das umgebende Licht.
Core schütze seine Augen aus Instinkt und senkte die Hand als der Lichtball verschwunden war.

An dessen Stelle war das schwarze All mit den weißen Punkten getreten und die Umgebung war nichts weiter als der Deflektorenraum der Sandstorm.
Und Core war allein...
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Orlando Core

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19.12.2005 12:30 Forum: Logbücher / Profile / Vorstellung


Sternzeit 293221,91
Der Exodus - Prinz Saranius I.


"...alles was ich habe, ist der Neid der Sterne. Sie läuchten mir den Weg. Zwischen den unendlichen Gasnebeln der Netherlands. Hinter einer Ionenwolke die mit bloßen Augen nicht zu durchschauen ist liegt das Herz unseres Reiches. Aufgebaut aus Ruinen eines zerfallenen Imperiums. Bei jedem Warptransfer, bei jedem Systemdurchflug wird mir die Macht unseres Gottes bewusst. Basait Krasta, der erste und letzte Humanus Superus. Seine unendliche Weißheit über die Bestimmung unserer Existenz, über Jahrtausende falsch interpretiert und Anlaß unzähliger Konflikte. Worte und Unterweisungen meines übermenschlichen Mentors, dem ich nachzueifern versuche. Sein Herz, bekümmert und blutend, versteinerd durch die Naivität der anderen Völker.
Alles was ich wollte war ein Zuhause für mein Kind zu schaffen. Die Liebe einer Frau zu gewinnen die meinen Blutsbruder anbetete. Soviel Eifersucht, Habgier. Ohne diese beiden Dinge wäre ich nie ein Wächter von Terramar geworden. Terramar, das Zentrum unseres Reiches. Die Stürme auf unserer Welt verdunkeln den Himmel stehts in tiefste Finsternis. Die daraufhin erscheinende Sonne färbt unserer spitzen Türme, die Straßen, hauchdünnen Fenster, Raumhäfen, Schulen, Universitäten kurzum alles was eine großartige Zivilisation ausmacht, in Farben die einem jeden Bürger und Gläubigen von Basait Krasta, Eden so berührbar macht. Die Nebel der Netherlands, hier sind wir Zuhause. Unsere Handelsrouten, die Gleichberechtigung aller, nicht existente Krankheiten, Körperliche Schwächen, ausgemerzt durch das Gebet zu unserem Messias und das daraus resultierende Wissen um die nötige Technologie um zu herrschen.

Aus blindem Glauben habe ich meine Kameraden auf Trill eigenhändig niedergeworfen. Doch nach dem Exodus wird alles anders werden, meine Sünden werden mir vergeben werden. Unser aller Sünden und Fehler. Zusammen mit allen werden wir Teil der Unvergänglichkeit sein. Dort, hinter den Grenzen des sich ausdehnenden Universums werden wir alle Götter sein. Wir werden unsere Erlebnisse vergessen haben und wissen das wir nun auf alles eine Antwort haben.
Doch dieser Tag ist noch fern, Basait Krasta beobachtet uns durch das Licht der Sterne, jeden Stein, jeden Grashalm und jeden Tropfen Blutes. Sogar durch das Nichts das zwischen uns allen vorhanden ist.

Unsere verschenkte Technologie ein ganzes Sternensystem seiner Energie zu berauben ist nichts im Vergleich was mein Mentor und dessen Meister prophezeit haben. Mit dem an Ressourcen reichsten Sternensystem in der mir bekannten Galaxie, werden die Kolonieschiffe unserer Familien gebaut werden. Geschützt durch unsere unendliche und eigene Sternenflotte. Wir werden die Völker vereinen, sie in den Lehren von Basait Krasta unterweisen und uns ausdehnen.

Der Exodus wird das Ende unserer Bemühungen sein... so die Unterweisungen meines Mentors Fürst Kalifar.
Zusammen mit ihm, der Jenige der mich hierhin gebracht hat und ich werden gemeinsam über ein sich ewig ausbreitendes Reich wachen. Doch davor wird es noch viele andere Geschichten zu erzählen geben.
"

Eintrag Ende

Die Holoprojektion des Prinzen verblasste auf den durch ein Unwetter verdunkelten Heimatplaneten. Die Bürger von Terramar hörten so eben die Schlussworte des wahrscheinlichen Nachfolgers von Fürst Kajfar. Sollte dieser unantastbare Mann denn überhaupt jemals vergehen. Mit einem Lächeln auf den abermilliarden Gesichtern gingen die Bürger von Terramar wieder ihrem Zweck nach. Sie zweifelten nicht am Krieg, sie zweifelten nicht am bevorstehenden Exodus und keiner zweifelte an den Lehren Krastas.
Saranius senkte den Kopf und blickte seinen gesichtslosen Mentor hinter sich an, dessen undurchschaubarer Helm sich zu dem kleineren Imperator mit im Raum herabsenkte. Kaiser Brimgstone lächelte süfisand wie er es immer tat und wurde von seiner Eskorte zurück in den Regententurm begleitet. Kalifar näherte sich seinem Lehrling so das dieser das eigene, weiße Gesicht in der blanken Oberfläche seines Mentors silbernen Maske erkennen konnte und tatsächlich sah Saranius das erste mal dunkelgrüne Augen unter dem Helm von Kalifar. Zumindest glaubte er das. Hinter der Fassade von Wut und Zorn spührte der Anwärter auf den Fürstentitel das erste mal etwas völlig anderes... Stolz.
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Orlando Core

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15.12.2005 11:22 Forum: Logbücher / Profile / Vorstellung


Sternzeit 293221,51

"Niemand bleibt zurück und wir haben noch niemals jemanden zurück gelassen. Es ist wichtig in jedem Bereich Freunde und enge Vertraute zu haben. Nur so kann ich den 'genehmigten' Testflug mit einer der Raumfähren erklären. Natürlich musste ich die Gelegenheit nutzen um die Körper der zwei Sicherheitsbeamten zu bergen. Sollte ich sie einfach auf dem Planeten zurück lassen und der Natur erlauben das sie zerfallen?
Es stimmt das ich nicht mehr dem Marine Corps angehöre doch was man uns von den Ausbildern eintrichterte ist in der Seele aller Bodeneinheiten verankert. Nur jemand der es aus eigener Erfahrung erlebt hat was mit einem Soldaten geschieht wenn er den zerissenen Körper eines Bruders plötzlich erblickt. Oder wenn er selbst eine synthetische Lunge, ein künstliches Auge oder einen neuen Arm benötigt um weiterhin zu kämpfen, kann so etwas verstehen. Wir sind keine Klingonen, wir kämpfen, fallen und helfen einander. Niemand bleibt zurück...

Der Zustand der Sandstorm, wir konnten selbst mit einem beschädigten Deflektor an der Raumfähre, das Schiff bei minimalem Warp in einem Tag erreichen. Es wäre sinnlos gewesen einen Notruf abzusetzen nachdem wir den Asteroidengürtel verlassen hatten. Der unbekannte Sternenjäger hätte eine zweite Rettungsfähre in Gefahr gebracht. Auch wenn auf den Langstreckensensoren der fremde Pilot nicht mehr zu sehen war, so wusste ich noch immer um seine Anwesenheit. Nach einem halben Tag verlor sich jedoch das Gefühl beboachtet zu werden. Den Rückflug zur Sandstorm über ließ ich Shukow reden und hielt selbst die Klappe.
Ich weiß einfach nicht was sie gemeint hat. Meine Angelegenheiten, welche Angelegenheiten? Die einzige Angelegenheit besteht in meinem ruhelosen Schlaf. Mehr ist da nicht.
Jedenfalls brauche ich mir um sie keine Sorgen zu machen. Ich hoffe nur der Rest der Reise verläuft reibungslos."

Eintrag Ende
Thema: Alltag Privat II
Orlando Core

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14.12.2005 22:06 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Dienstag, 13. Dezember 2391 - 23:34 Uhr
Randsektor - Shuttle Typ 10
Orlando Core, Sanja Shukow


Shukow griff erschrocken nach Core's linker Schulter. Die Sensoren der bewährten Raumfähre waren nicht in der Lage die Anzahl an natürlichen Raumobjekten rechtzeitig darzustellen. Ein sternenähnlicher Asteroid streifte mit verursachendem Kreischen, Lärm in der Raumfähre als er die Außenhülle streifte. Im hinteren Bereich der Fähre plumste ein Leichensack quer durch die Kabine. "Ich sagte doch das du unsere Leute besser verstauen sollst." Der Hauptgefreite sah Core entgeistert an wärend er im inneren betete nicht in seine Bestandteile zerlegt zu werden. Sowie so, sollte ihre Raumfähre in diesem Gürtel zerschellen würde die Annihilation im Warpkern nur eine Lichtkugel erzeugen und es gäbe nicht einmal Bestandteile die man hätte scannen können. Ein Gedanke der Sanja Shukow erst jetzt spontan kam. "Tut, mir leid eure Majestät. Ich vergass völlig, wie konnte ich nur... bedenkt man das auf uns geschossen wird!!!" Kam Shukow's lautere Gegenantwort. Als es im rechten Winkel der Frontfensters erneut blinzte sprang Shukow auf und kümmerte sich um die verstorbenen Sicherheitsbeamten deren Körper jeder Flüssigkeit beraubt waren. Binnen von Sekunden hatte der Hauptgefreite wortlos seine Tat vollrichtet und schwang sich wieder nach vorn neben Core's Seite. Ein Bildschirm zeigte immer wieder das Bild des fremden Starfighters auf weißem Hintergrund.



"Wieso schießt dieser Bastard auf uns, wer ist das?" Core beantwortete Shukow's Frage nicht, es schien als hätte er ihn völlig vergessen. Zwei Asteroiden zerfetzten plötzlich wenige Meter vor der Raumfähre. Als diese soeben im weiten Schlängelbogen nach Steuerbord flog. Die Teilchen trafen auf die Frontschilde und beschädigten den Deflektor. Die fordere Außenhülle wirkte plötzlich wie mit einer Nadel durchlöchert. Shukow's Finger tippten kurz auf der rechten Wandkonsole wärend die linke Hand fest den Sitz umklammerte. "Der Deflektor hat sich soeben verabschiedet Orlando." Der Unteroffizier antwortete nicht. Core's wangen waren tief eingezogen vor innerer Anspannung. So das die hohen Wangenknochen wirkten wie versteinerd. Der Spitzbard zuckte nicht einen Millimeter. Seine eingegebenen Flugbefehle wirkten als würden sie die Prozessoren jeden Moment überhitzen. Shukow sah ihn argwönisch an. "Das heißt das wir den Warptransfer nicht auf der anderen Seite einleiten können verdammt!"
Auf diesen Kommentar griff Core kurz auf Shukow's Instrumente zu und nur ein Gedanke schoss ihm durch den Kopf wärend gleichzeitig in seinem Kopf eine imaginäre Frau ihn zur Konzentration ermahnte. Wir lassen niemanden zurück? Sehr ehrenhaft Solidus, die Handlung eines Teta Grammaton Klerikers. Dennoch würde ich an deiner Stelle mich mehr auf den kaiserlichen Starfighter hinter euch konzentrieren. Qin wusste was Core durch den Kopf ging, außer ihr selbst natürlich, sein letztes Treffen mit Lilly verwirrte ihn. Core fühlte sich als würden gierige Arme nach ihm und der Sandstorm greifen. Natürlich kannte er das Ziel, des Schiffes der Intrepid Klasse nicht, woher denn auch? Doch die Vorahnung demnächst eine Grenze in einen Nebel zu passieren der nicht sichtbar war, außer für ihn, ließ Core zögern. "Konzentrier dich verdammt!" Dieser plötzliche Hinweis hätte von Qin stammen können doch Shukow wirkte als hätte er sich plötzlich mit seinem Schicksal abgefunden.

Da verschwand der schwarze Starfighter plötzlich von den Shuttlesensoren. Die Innenbeleuchtung flammte immer wieder rot auf. "Das wird interessant." "Definiere interessant!" Forderte Core plötzlich geistesgegenwärtig. "Oh Gott, oh Gott wir werden alle sterben?"
Die Schildkapazität wurde vom Computer mit einer vernichtend ernüchternden Zahl angezeigt. Core sah sie sich an, obwohl er es bereits wusste. "Null, ich hasse Nullen."
Doch gleichzeitig klarte die Sicht auf und das schwer angeschlagene Raumshuttle verließ den Asteroidengürtel. "Und ich hasse Asteroidengürtel."
Thema: Alltag Privat II
Orlando Core

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08.12.2005 23:02 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Feitag, 09. Dezember 2391 - 23:30 Uhr
I.S.S. Sandstorm A - Quartier
Orlando Core, Qin


Nach der Mission registrierte Core nicht einmal, als er sein Spiegelbild betrachtete, die schwebende Obstschale hinter sich im Zimmer des Quartiers. Auch nicht wie sie implodierte wärend er die Fäuste zusammen drückte. Das Gesicht reglos wie Eis. Er legte den Kopf ein wenig schief, in der vorherschenden Dunkelheit des Badezimmers. Der kurze diabolische Spitzbard zuckte unmerklich. Die Haut grau wie die Leichen seiner beiden Waffenbrüder. Ein heraus hebender Schatten legte sich über seine Augen als wolle seine Umgebung dem sperrlichen Licht keinen Einblick in seine Seele gewehren.
"Angst wird schnell zu Wut, die sich wiederum in Hass wandeln kann. Das Ergebnis ist allzu bekannt und du bist ein Meister darin Solidus. Der Meister!"
Die imaginäre Qin stand bis zum Hals in der Schwärze des rückwärtigen Zimmers und lächelte. Ihre Augen glühten charakteristisch dunkelviolett. Die kurzen dunkelbraunen Haare bewegten sich nicht und der Zopf der ihr bis zu den Waden reichte war formhaft asiatisch. Wie ihr ganzes Äußeres. Core hob trozend den Kopf und aller Zorn war verflogen. Das Wort die Core's Mentatin suchte, den das war sie für ihn geworden, eine Mentatin, das Licht an Orten wo es keines zu geben schien, hatte nur vier Buchstaben. Ein Wort das ihn immer zu begleiten schien.
"Dazu wird es nicht kommen Qin. Ich stehe über diesen Dingen... ich bin besser als das." Sie trat zur Seite als er das Badezimmer verließ und auf den Planeten blickte der immer kleiner geworden war. Dabei ignorierte er wissentlich sein verzertes Spiegelbild im Fenster.
"Ich stehe über diesen Dingen. Aus dem einfachen Grund weil ich Solidus von Terramar bin. Nachfahre vieler vor- und keinem nach mir."
Qin legte den Kopf schief und kniff die dunkelvioletten Augen zusammen. Die spitzhackigen braunen Stiefel klangen auf dem Teppich wieder wie auf blanckem Metal. "Noch immer höre ich den Zorn in dir heraus Solidus. Dein Hochmut wird dein Untergang sein. Noch hattest du keinen ebenbürtigen Kontrachenten seit deiner Erhebung durch die Kleriker. Seit deiner Befreiung von Lady Elara. Vom Unwissenden, in kürzester Zeit zu einem eigenen Stand zu gelangen ist... auch jetzt nicht ohne Risiken."
Core drehte sich langsam um und ließ die Erinnerungen an die kürzliche Mission nicht bei Seite.
"Du machst dir zuviele Sorgen Qin, was ich eben gesagt habe ist nicht wichtig. Ich habe zwei meiner Freunde heute verloren. Schon wieder. Auf der Außenhülle konnte ich sie vor ein paar Tagen noch retten doch jetzt nicht...?"
Core öffneten weit die Augen und fixsierte mit einem Geistesblitz einen Punkt im Raum. Qin sah ihn ratlos an. "Weil man mich daran gehindert hat. - Doch das ändert sich auch allzu bald."

Samstag, 10. Dezember 2391 - 00:00 Uhr
Die Phantom - Mediaraum
Prinz Saranius I., Fürst Kalifar


Der weißhaarige Prinz wartete eine Stunde neben seinem Herren bis dieser das Wort eröffnete. "Ich spühre deine Ungeduld. Ich spühre deinen Zorn, er hat dich mächtig gemacht. Du bist wahrhaft stark geworden." Kalifar blickte seinen Lehrling an. Die gespielte Demut von Saranius war für seinen Herren mehr als offensichtlich. Das Ende seiner Ausbildung. Nun, das Ende war nicht abzusehen. Der Gebieter drehte sich mit wehendem Umhang weg und ging in das Zentrum des Media. Projezierte Nebelschwaden ergaben eine Galaxie, mehrere und fokusierten eine... die Mlichstraße. Erst später würde Saranius der Sinn dieser Art der Darstellung, von Einsatzgebieten bewusst werden. Obwohl der Begriff Einsatz bei Saranius und seiner Elitegarde nicht mehr zutraf. Die Art der Ziele, Saranius persönliche Vorgehensweise, absolut erfolgreich und präziser als ein Laserkalpell, ließen sich nicht mit einem Wort beschreiben. Die holografische Projektion im Zentrum des Media, über ihren Köpfen und zwischen den vier Säulen mit Leitsätzen der Gammatron, dort war nur noch ein System zu sehen.
Der Gebieter atmete tief mechanisch ein-aus und blickte in die feuerroten Augen seines Lehrlings.
"Das Mustafar System, es wird uns in Zukunft mit dem größten Teil an Ressorcen versorgen die wir für die Flotte unseres Meisters benötigen..."
In den folgenden Minuten wurde Saranius von seinem Mentor über die Wichtigkeit des Systems aufgeklärt. Die möglichen Wege es zu anektieren, doch der wichtigste Satz war ausschlaggebend.
"Tut was getan werden muss Prinz."
Thema: Alltag Privat II
Orlando Core

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02.12.2005 14:02 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Freitag, 02. Dezember 2391 - 09:00 Uhr
I.S.S. Sandstorm A - Außenhülle
Säuberungsteam


"Im All hört dich niemand schreien Orlando." "Es sei denn du hast eine COM Leitung geöffnet." Die Phaserstrahlen fraßen sich seit geraumer Zeit durch die grünen Spohren an der Außenhülle der Sandstorm. Das Schiff hatte einen Zeitplan einzuhalten und im Licht einer nahe gelegenen Sonne wirkte der Fremdkörper mehr dunkelbraun als grün. Auch wenn der Nebel erfolgreich verlassen wurde. Es gab noch immer lestige Aufgaben zu erföllen.
Im Abstand mehrerer Meter schimmerte die Phaserenergie in das kalte Weltall hinaus und das lautlos. Core's kampferprobtes Typ III Phasergewehr befreite mit Blick auf den Konferenzraum den Hilfsdeflektor seit 2 Stunden. Es gallt nicht unnötig noch mehr Schäden anzurichten. Einige Meter über ihm kümmerten sich 3 Beamte der Sicherheit um die Hilfssensoren die seit dem ersten Flug der neuen Sandstorm offen lagen. Core nahm den Finger vom Abzug.
"Wie weit seit ihr?" "Nur noch ein paar Minuten. Ich bin froh das, das Meiste sich beim Warpflug von selbst ablöst." Beantwortete Hauptgefreiter Taworish Core's nüchterne Frage über einen stehts offenen COM Link. Auf dem Weg zu Taworish und den zwei anderen Sicherheitsbeamten fiel Core's Blick kurz auf die eigenen Stiefel. Wo sich eine dünne Schicht der Spohren an den Sohlen festgesetzt hatte. Abgestorben klebten sie grau und erföllten sich kurz wieder mit Farbe als die weißen Stiefel eine dickere Spohrenschicht an der Hülle streiften. Mit einem Einzelschuss befreite Core die Hülle vom Fremdkörper und ging gemählich weiter. Der Sicherheitsunteroffizier schlug Taworish auf die Schulter der kommentarlos weiter die Hilfssensoren befreite als eine hektische Stimme sich über den COM Link meldete.
"Ey Leute, wir haben hier ein Problem." Shukow arbeitete am anderen Ende des Schiffes an der Steuerbordgondel. Nach dem Verlassen des Nebels hatten sich einige der Spohren wie Tritanium verhärtet und die genaue Form einer Wabe angenommen. "Was für ein Problem Shukow? Hast du keine Energie mehr?" "Orlando? Ähm, nein. Ich denke das siehst du dir besser selber an und bring Taworish mit." Taworish beendete in dem Moment seine Arbeit und drehte sich mit hoch gefahrenem Schutzvisier um. In seinem Gesicht stand ein imaginäres Fragezeichen.

Vier Meter über der Hülle hatte sich eine Art Balldahim gebildet und hielt sich über eine Armdicke Verbindung an der Hülle fest. Die Spohrenwabe war der Ursprung. "Was ist das Shukow? Wieso pustet ihr den Organismus nicht von der Gondel?" Taworish erhielt keine Antwort. Core wanderte an seiner Seite über die graue und noch zum winzigen Teil überwucherte Schiffsoberfläche zu dem Baum oder was auch immer das war. An Shukow's Haltung erkannte man das ihn etwas total erschrocken hatte. Seine Augen starrten zu dem Balldahim im freien All. Core tickte den Sicherheitsbeamten an und ignorierte die Pflanze. Keine Regung.
"Taworish, find' heraus was mit Hansen passiert ist. Der müsste hier irgendwo sein." Nach einigen Sekunden kam die Antwort. "Ich glaube ich habe ihn gefunden." Dieses mal blickte Core ebenfalls nach oben und wittmete seine Afmerksamkeit der neugebohrenen Pflanze. An der Unterseite des Balldahims began die Verbindung dick genug zu werden das ein Mensch darin hätte versteckt sein können und tatsächlich war dem auch so. "Verdammt, was ist das?" "Wie es aussieht entwickeln sich die Spohren weiter. Hat nicht einer der Wissenschaftler vorhin von starken Sonnenwinden im Sektor erzählt?"
"Ja, aber die sollten uns helfen den Organisum abzutöten und nich gedeihen lassen." "Wow, das nenne ich Anpassungvermögen." Core murrte nur anerkennend auf Taworish's letzten Kommentar und fuhr herum als er eine Last auf seiner Schulter spührte. Shukow starrte ihn zwinkernd an und bevor Core etwas sagen konnte überkam ihn die eine bestimmte Vorahnung. Die Vorahnung die ein jeder bekam wenn er Attribute wie Core besaß. Eigentlich reichte auch nur ein Blick in Shukow's Augen.

Shukow's Phasergewehr entlud sich und streifte um nur wenige Zentimeter Core's linken Unterarm. Stattdessen bekam Taworish einen direkten Streifschuss ab und schrie panisch auf. "Verdammt, mein Anzug. Core mein Anzug!!"
Der Sicherheitsunteroffizier rammte Shukow seinen Gewehrkolben ins Visier des Helmes und deaktivierte mit einer flüchtigen Handbewegung die Magnetstiefel seines Gegenüber. Der Sicherheitsbeamte Shukow flog langsam zappelnd in das Weltall hinaus, als hätte er noch nie von Magnetstiefeln gehört oder geschweige von den technischen Wundern eines modernen Raumanzugs. "Taworish, was ist passiert?" "Er hat meinen Anzug getroffen. Ich verliere Atmosphäre!" Reagierend wie erwartet wurde Taworish in seine Bestandteile zerlegt und in das Innere der Sandstorm geholt. "Ein Glück das die uns im Auge haben." Core orientierte sich nach dem davon schwebenden Sicherheitsbeamten Shukow, er wurde immer kleiner und verschwand auf die gleiche Weise wie Taworish eben.

Bis das nächste Problem sich ankündigte. Der Obergefreite Hansen starrte mit hellgrünen Augen auf den Mann unter sich. Dieses mal benötigte Core keine übernatürliche Warnung aus dem Jenseits. Er richtete sein Gewehr auf den hauchdünnen Balldahim und eröffnete das stumme Phaserfeuer.
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Orlando Core

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27.11.2005 19:45 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Donnerstag, 01. Dezember 2391 - 19:39 Uhr
Romulus - Senatskammer
Senator Voris, Saranius I.


Der einzige Grund wieso Senator Voris mit 90 Jahren noch immer nicht Prätor war lag offen auf der Hand. Jeder rein rassige Romulaner erkannte die Vielfalt der fremdartigen Gene des Senators sofort. Auch dieses mal stachen die für einen Romulaner extrem spitzen Schultern, das raubfolgelartige Gesicht und die Ohren die 2 Zentimeter länger als die jedes anderen Romulaners waren, hervor. Als sich der Besucher, der die Aufmerksamkeit des Senators so eben auf sich gezogen hatte, den Romulaner das erste mal gesehen hatte beschlich ihn ein starkes Unbehagen. Jedes mal schien es als würden Senator Voris ständig Dämonen auflauern. Die wie Flammenzungen im Hintergrund ihn betuschelten und ihn anheizten zu tun was er tat. Troz seiner hervor stechenden Individualität hatte sich der Senator viel Respekt im Romulanischen Senat erarbeitet und war im Altar von 17 bereits das erste mal in der Senatskammer gewesen. Seit dem war er ein leidenschaftlicher Politiker.

"Die Demokratie ist die schlechteste Form der Regentschaft, nur sind die Anderen bei weitem schlimmer." In aufrechter Sitzhaltung drehte sich der massive Sessel von Voris um die eigene Achse und die zusammen gekniffenen Augen musterten den Mann der vor Wochen auf Romulus eingetroffen war. Es war wieder eine dieser unvorangemeldeten Besuche im Büro des Senators. Der weißheutige Mensch stand starr in der Schwelle der Tür und regte sich nicht. Er wartete auf Erlaubnis einzutreten. Die Erlaubnis folgte wie gewohnt sofort und im Bruchteil einer Sekunde. Ein Bruchteil in dem sich der Mensch wieder vergewisserte ob alles im Büro seine Ordnung hatte. Senator Voris saß einen halben Meter und der Schwelle. Das 10m breite und 2m dicke Panoramafenster im Hintergrund brach das letzte Licht der untergehenden Sonne. Passend wurde es schwarz als Saranius I. die drei Stufen zum Senator hinter sich gelassen hatte. Die Holoprojektion verschiedener Grenzsysteme des Sternenimperiums verschwand hinter dem Rücken des romulanischen Senators augenblicklich.
"Ihr seht krank aus Senator, geht es euch nicht gut?" Zweifels ohne gespielte Sorge doch gleichzeitig auch willkommen. "Es geht mir gut mein junger Freund." Voris erhob sich bedächtig auf Rücksicht auf seinen nicht mehr allzu frischen Zustand und schlich zu einem kleinen Tisch im typischen Grau um etwas zu verstauen. "Also, ich hoffe das du und deine bildhübsche Frau gut versorgt werdet? Ich will das der Sohn meines ehemliegen Freundes sich auf meiner Heimatwelt wohl fühlt. Ach übrigens, wie geht es deiner Frau?" Senator Voris setzte einen Injektor an seine Halsschlagader und setzte ihn ohne einen Ton wieder ab. Saranius I. stand wärend dessen vor dem Fenster und betrachtete die leuchtende Stille der romulanischen Hauptstadt. Gut 90 Stockwerke weiter unten. "Sie genießt die Zeit die wir hier verbringen. Sie hat vieles vergessen. Ihr früheres Leben, die Erde, den Krieg und..." Den letzten Punkt sprach Saranius nicht mehr aus. Kurze Stille brach ein, in der Senator Vorius seinen ehemals lebensfrohen Gast mussterte. "Ja, der Krieg. Dieser unbegründete Konflikt zwischen den Menschen und den Tzenkethi. Die Fronten haben sich verhärtet und dank deinen einschneidenden Argumenten vor dem Senat werden sich die Romulaner nicht einmischen. Sondern abwarten und wie ich fürchte zuviel Ale konsumieren." Ein gepresstes Lächeln breitete das Gesicht des Senators, das sich mittlerweile im Fenster und den Lichtern der Stadt spiegelte.

"Wann wirst du abreisen?" "In den nächsten Tagen. Mein Mentor verlangt meine Anwesenheit." Saranius I. spührte genau das Kribbeln das in seinem Gastgeber aufstieg. Es war das Kribbeln von Wissensdurst und Ehrfurcht. Dieser neue Mentor hatte aus dem weißhäutigen Mann eine innerlich gräuliche und gefährliche Gestallt gemacht. In den Treffen die zwischen Senator Vorius und Saranius in den letzten Wochen stattfanden wahren gelegntlich hohe Diplomaten, Militärs und Wirtschaftsmagnaten anwesend. Jeder der auch nur beiläufig mit dem Menschen gesprochen hatte änderte seine Meinung in gewissen Staatsangelegenheiten radikal. "Saranius, Saranius I., ich kann mich noch immer nicht daran gewöhnen. Ceazer Achillies klang wesentlich freundlicher."
Saranius wirbelte herum und streifte mit seinem schwarzen Gewand die Amtsrobe des Senators auf seinem Weg hinaus. Auf der Türschwelle wurde er von Voris noch kurz aufgehalten.
"Ich freue mich auf unser nächstes Treffen... Saranius. Ich hoffe das du unbeschadet zurück kehren wirst."

Ohne ein weiteres Wort war der weißhäutige Mensch aus dem Büro verschwunden. Vermutlich sollte so der Abschied aussehen. Ohne allzu viele Emotionen und zufiel überflüssiges Gerede. Wärend Senator Voris wieder auf die Lichter der Hauptstadt sah versuchte er an nicht allzu viel zu denken und einen moment Ruhe zu finden. Es gelang ihm jedoch nur sperrlich das graurümpfige Schiff im Orbit zu vergessen und die Eskorte aus zwei kleinen Raumjägern die beim Einflug in das System einen Warbird unschädlich gemacht haben.
Die selben drei Schiffe mit denen Saranius I. nun Romulus verließ.

Mehrere hundert Lichtjahre entfernt bereitete sich Core auf die Mission in wenigen Stunden vor. Noch nie hatte er sich so isoliert gefühlt wie in den letzten Monaten. Noch immer kämpfte er gegen seine Träume an und vergass föllig die Kopfgelder auf seinen Kopf. Sowie die Nachteile seine Attribute als Humanus Superus nicht mehr auszubauen.
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Orlando Core

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24.11.2005 19:48 Forum: Logbücher / Profile / Vorstellung


Sternzeit 293211,40

"Soll das ein Scherz sein? Wieso hasse ich Träume? Dabei ist die Antwort doch eigentlich so offensichtlich. Sie lenken zu sehr von der Gegenwart ab. Umso mehr hasse ich diese Anomalie. Als Sicherheitsbeamter haben wir nicht viel beizutragen, was uns bleibt ist die Hoffnung hier angegriffen zu werden. Wobei ich hoffe das es kein überdimensionaler Tintenfisch sein wird.

Und immer wieder Träume, Träume wärend des Schlafens, Träume wenn ich aus dem Casinofenster die beruhigenden Bewegungen des Nebels beobachte, aus denen ich nicht aufwachen könnte selbst wenn ich sehen würde wie ich explodiere. Im Gegenteil, letzte Nacht passierte diese Einbildung und ich sah mein Umfeld wie durch mehrere tausend kleinerer Augen. Ungesehen und unfähig zu handeln... makaber, wircklich.
Wärend da draußen immer noch der Krieg andauert. Es kommte mir vor als wäre ich dabei gewesen, als sich unsere Großväter von Angesicht zu Angesicht dem Feind entgegen stellten. Heute bekommt man das nur bei den Oberflächenbombardemants auch nicht mehr zu sehen.

Umso begieriger bin ich darauf zum Ursprung dieser Dinge, die mich hier im Geiste einholen, zurück zu kehren. Ich bin über alle Maße neugierig was geschehen wird. Zumindest gibt es noch Wesen im Universum die auf faire Weise Schlachten schlagen... irgendwo und mein eigener - Was solls, er gehört zu ihnen...

...ts... er steht auf der falschen Seite...

oder tu ich das...?

Oder der Flug in einem Taxi über die sich bewegenden Lichter einer Großstadt wärend kleine Regentropfen auf die verdunkelten Scheiben bei Nacht rieseln. In absoluter Ruhe und Zweisamkeit mit jemandem unbekannten.
Brennende Berge, in dichtem Nebel? Solche Dinge träumt man wohl kaum um die Dinge des Tages zu verarbeiten.
Manchmal kommt es mir in solchen Momenten vor als sei ich plötzlich ganz woanders.

Eintrag Ende
Thema: Logaufzeichnungen: A Warrior's Life
Orlando Core

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11.11.2005 23:00 Forum: Logbücher / Profile / Vorstellung


Sternzeit 293211,11

"Der erste Tag im Kampf für das 501st war in keinster Weise wie ich gedacht hätte. Wir trainierten seit Jahren. Geschaffen um in diesem Krieg zu kämpfen und ihn zu gewinnen. Doch nichts konnte uns auf die Realität des Kampfes vorbereiten.
Die Zerstörung... das Chaos, sie sagten das 501st würde das Beste in diesem Krieg sehen, doch wir sahen auch das Schlimmste und dabei hat es gerade erst begonnen...

Bereiten Sie sich vor, am 1. November 2932 werden Sie diesen Konflikt entgültig entscheiden..., ja und er wurde entschieden. Das Starfighter Corps kämpfte wie eine Mückenscharr und pickte immer wieder auf die Barriere des Schiffes. Wärend wir im Hangar landeten und den Kampf an Bord eröffneten... der Krieg wurde am 1. November vom 501st entschieden.

Und wir haben alles verloren...

Die Speerspitze brach wie Welle auf Stein, wir kämpften auf verwüsteten Welten. Wir kämpften und wir starben im All. Das 501st sah epische Schlachten auf vorher glorreichen Planeten. Wir erkannten besser als jeder andere, in diesem Krieg, welche Motive unsere und ihre Seite hatten. Doch wir sagten kein Wort und führten unsere Anweisungen erfolgreich aus.
Bis zum 1. November 2392..."

Eintrag Ende
Thema: Mission am 10.11.2391
Orlando Core

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09.11.2005 21:52 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Werde wahrscheinlich später kommen. Ich muss die nächsten beiden Tage überstunden im Depo schieben.
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Orlando Core

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28.10.2005 15:02 Forum: Logbücher / Profile / Vorstellung


Sternzeit 293201,82

"Wenn ich eines mit sicherheit behaupten kann, dann das ich es hasse eingefrohren zu werden. Es fühlt sich wie sterben an, das Gefühl aufzuwachen ohne zu wissen wieviel Zeit verstrichen ist oder zu wissen wo man sich befindet. Ich bin so müde, zu kämpfen und zu befürchten jeden Moment etwas wichtiges verlieren zu können. Es war alles viel leichter beim Eintritt in die Alpha Force.
Leichter bevor mein Fleisch mit Nanorobotern infiziert wurden, doch das geschah bereits vor dem Eintritt in die imperialen Streitkräfte. Ich hatte darauf keinen Einfluss. Den hatte ich nie...
Die Gammatron hatten mich ohne Mühe außergefecht gesetzt. Ich fühle noch immer die Energieentladungen die aus dem Handschuh der 6. Gammatron hinaus schoßen. Wer würde schon verstehen wieso diese Soldaten es bevorzugten mit Schwertern zu kämpfen, wenn es doch soviel sicherer war mit Fernwaffen zu kämpfen? Die Daikatana war einfach elegeanter und in den richtigen Händen wesentlich gefährlicher und präziser als eine Phaserwaffe. Jemand der ein Meister im Umgang mit dieser Waffe ist, kann jemanden tötlich Verletzten ohne das ein Tropfen von Blut fließt. Naja... die Klingonen haben ihre Bath'lets, die Humanus Superus ihre Schwerter. Kaum zu glauben das die Humanus Superus im Grunde aufgeputschte Menschen sind. Jedenfalls sehen sie so aus.

Die Beiden Kleriker von Shadow Moses, ohne sie wäre ich jetzt sonnst wo und nicht wieder auf der Sandstorm. Zum Glück ist meine kurze Abwesenheit scheinbar niemandem aufgefallen."

Eintrag Ende
Thema: Abmeldungen !
Orlando Core

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26.10.2005 17:15 Forum: I.S.S. Sandstorm ICC-1303-A (Intrepid Klasse)


Hab' geckukt!
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