Alpha Universe
Zur Startseite Registrierung Kalender Mitgliederliste Suche
Teammitglieder Häufig gestellte Fragen Top-Poster des Monats Datenbank Galerie  

Alpha Universe » Datenbank » Die große Bibliothek » Spezies & Kulturen » Die Garidianer » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]

Menü Inhalt
Regelwerk
- Handbücher (2)
- Anweisungen (7)
- Verfahrensweisen (1)

Die große Bibliothek
- Das Imperium (1)
- Spezies & Kulturen (10)
- Interstellare Objekte (1)
- Astronomie (2)

Downloads
- Programme (4)

Die Garidianer
wurde eingetragen von Oberstes Einsatzkommando am 08.02.2007 um 14:32 Uhr und bisher 2161 mal gelesen.
Beschreibung:

Allgemeines

Garidia Prime liegt 409 Lichtjahre von Bajor entfernt, weit ab vom Terranischen Imperium. Dennoch ist Garidia einer der wichtigsten Partner und Verbündeter Terras. Bereits zu Zeiten der Rebellion Alpha haben beide Seiten von einer Zusammenarbeit profitiert. Während Garidia Erkundungen über die Todeszone, die Allianz und das alte Imperium einzog, trafen Rebellen erstmals auf ein Raumschiff der Garidianer. Nach der Gründung der Rebellion Alpha kam es erneut zu einer Begegnung mit einem garidianischen Raumschiff. Dabei half ein Rebellenschiff den Garidianern im Kampf gegen klingonische Einheiten. Seit diesem Zeitpunkt sind beide Seiten Verbündete.

Die Garidianer – Geburtsstunde eines Volkes

Die Garidianer sind eng mit den Romulanern und Vulkaniern verwandt und stammen vom selben Urvolk ab. Als sich vor mehr als 2000 Jahren die Romulaner vom Planeten Vulkan abspalteten und sich zwei unterschiedliche Spezies entwickelten, war der Weg nach Garidia noch weit. Nachdem Romulus gegründet wurde und die ersten Jahrhunderte ins Land zogen, bildeten sich auf Romulus und weiteren Kolonien eine separate sehr naturverbundene Gruppierung. Dem stand eine sterile romulanische Welt gegenüber, die bestrebt war eine mächtige Industrie aufzubauen. Darüber hinaus entwickelte sich Romulus zu einem durch den Prätor streng regierte Welt, dem nicht alle Volksgruppen wohl gesonnen waren. Bevor es zu einem innenpolitischen Konflikt kommen konnte, entschieden sich Gegner des Regimes Romulus zu verlassen und eine eigene Kolonie weit ab der romulanischen Welt zu gründen.

Etwa 500 Jahre nach der Abspaltung vom Vulkan machte sich ein Generationsschiff auf den Weg zu einer neuen Heimat. Die Schiffstechnik war zum damaligen Zeitpunkt nicht sonderlich weit entwickelt, so dass eine solche Reise immer wieder mit zahlreichen Verlusten verbunden war. Die vulkanische Neuordnung, der Aufbau Romulus und die erneute Spaltung der Romulaner führte zu einem Rückschlag in der Entwicklung. Die Reise zum heutigen Garidia dauerte fast 300 Jahre. Nur durch einen Zufall, der bis heute nicht eindeutig geklärt ist, wurde das Generationsschiff über eine große Entfernung transportiert. Das Schiff wurde dabei schwer beschädigt und konnte nur mit letzter Kraft einen Klasse M Planeten erreichen. Die Überlebenden gründeten eine Kolonie – die heutige Hauptstadt Garidias – A’kan’rah. Die Stadt ist umgeben von riesigen Bäumen, die besonders ungewöhnlich sind. Die einzigartige Planetenlage und die daraus resultierenden klimatischen Bedingungen sowie das Fehlen von ausgeprägten großen Raub- und Säugetieren, haben eine einzigartig vielfältige und stark differenzierte Pflanzenwelt erschaffen. Im Grunde sind nur 10 Prozent aller lebenden Organismen auf dem Planeten Tiere. Teile des Planeten sind zusammenhängend mit Wald bedeckt. Hier so sagt die Legende meditierte der berühme garidianische Führer Tra’isu und schöpfte aus der entspannenden Umgebung Kraft und Ruhe. Somit konnte er Garidia als unabhängigen Staat ausprägen und eine Vereinnahmung durch Romulus verhindern. Es war praktisch der perfekte Platz für die naturverbundenen Garidianer.

Bemerkenswert und faszinierend zu gleich sind auch die Jisritra, eine dinosaurierähnliche Vogelart. Leise und mit viel Geschick fliegen diese Vögel zwischen den Bäumen umher. Mit einer Flügelspanne von bis zu 3 Metern ist es erstaunlich, dass sich diese Tiere so elegant zwischen den Bäumen bewegen können. Hauchdünne Flügel und ein leichter Körper machen diese Tiere so erstaunlich anzuschauen. Für humanoide Spezies sind die Jisritra völlig ungefährlich, solange man sich nicht ihrem Nest nähert. Doch wer das tun will, muss einen der 200 Meter hohen Bäume erklimmen. Am Boden halten sich diese Tiere kaum auf. Sie kommen nur aus drei Gründen auf den Boden. Der erste ist das Suchen von Pilzen, da diese für diese Art eine herausragende Spezialität darstellt und wichtige Mineralien enthält. Der zweite Grund ist die Aufzucht der Jungtiere. Bei ihrem ersten Flugversuch müssen sie lernen selbstständig vom Nest auf den Boden und wieder zurück ins Nest zu gelangen. Schaffen sie dies nicht, sind die Jungtiere zu schwach. Und der dritte Grund ist wenn die Tage eine Jisritra gezählt sind. Bestimmte Orte am Boden eines Schwarms suchen diese Tiere nur zum Sterben auf. Zu ihrer Ernährung gehören Hauptsächlich die Blätter der Bäume, besondere leckere Pilze vom Waldboden und frisches Gras am Rande der Wälder. Dies ist jedoch äußerst selten und trifft nur für die Schwärme zu, die sich ihre Kolonie am Rande eines Waldes ausgesucht haben. Auf freien Flächen sind diese Tiere kaum geschützt und haben kaum eine Chance zu überleben. Die Heimat dieser einzigartigen Garidianischen Tiere sind die Wipfel der Bäume in den Tiefen des Garidianischen Waldes.

Eigenschaften & Merkmale

Im Laufe der letzten 1200 Jahre entstand eine neue Welt und eine praktisch eigene Evolutionslinie – die Garidianer. Im Gegensatz zu Vulkaniern und Romulanern werden etwas mehr als zwei Drittel der Garidianer mit weißen Haaren geboren. Eine Abstufung zwischen Schwarz und Weiß gibt es nicht. Die Ursache dafür ist eine Mutation im genetischen Material der Garidianer. Diese muss auf der Reise in die neue Welt entstanden sein. Die weiße Haarfarbe kommt häufiger unter der weiblichen als unter der männlichen Bevölkerung vor. Offenbar gibt es eine dominante Weitergabe des genetischen Materials unter der weiblichen Bevölkerung. Bei Männern kommen hingegen weiße Haare nur bei 15 Prozent vor.

Die Physiologie entspricht weitgehend der von Vulkaniern und Romulanern, wobei genetisch eindeutig eine separate Evolutionslinie erkennbar ist. Im Wesentlichen haben sich in den letzten 1200 Jahren das Verdauungssystem, die Gehirnfunktionen und die Zellregeneration gegenüber den anderen Völkern vulkanischen Ursprungs verändert. Durch die sehr pflanzenreiche Ernährung hab sich die Funktionen weitgehend auf die Zunahme pflanzlicher Nahrung eingestellt. Fleisch können Garidianer zwar auch essen, jedoch ist für das Wohlbefinden eines Garidianers eine ausgewogene vegetarische Kost erforderlich. Darüber hinaus werden auf Garidia zu vegetarischen Gerichten oft Insektenlarven verschiedenster Arten und in den unterschiedlichsten Zubereitungsvarianten gereicht. So wird die Nahrung um wichtige in Pflanzen nicht enthaltene Stoffe angereichert.

Durch die veränderte Lebensweise und meditative Ausprägung haben sich die Gehirnfunktionen gegenüber Vulkaniern und Romulanern leicht verändert. Auch wenn alle Rassen ihre Gefühle sehr gut kontrollieren können, unterscheiden sich vor allem die meditativen Fähigkeiten insbesondere zwischen Vulkaniern und Garidianern. Die Garidianer verarbeiten und kanalisieren ihre Gefühlswelt im Ko’amam’ah. Bei dieser Art von Meditation werden die Gefühle im Geist erforscht, lokalisiert und in Energie umgewandelt. Diese Energie kann auf unterschiedliche Art und Weise in Erscheinung treten. Künstler erschaffen in kurzer Zeit große Werke, Sportler schaffen extreme Leistungen oder es werden ausgedehnte sexuelle Phantasien ausgelebt. Jeder Garidianer schafft sich so individuell Luft und Freiraum im Geiste, um alle Arten von Gefühlen zu verarbeiten. Dabei bedenken die Garidianer Achtung von Ehre, Recht und Ordnung. Es sind nur wenige Fälle bekannt, wo es ein Garidianer nicht geschafft hat seine umgewandelte Energie kontrolliert zu nutzen. Besonders in jungen Jahren erfolgen Meditationen in Gruppen, um die Fähigkeit der Kontrolle und Kanalisation zu erlernen. Durch diese Art der Gefühlsverarbeitung können Garidianer leichter als Romulaner und Vulkanier Humor und Witz verstehen, selbst wenn sie in Gegenwart von Terranern sich einem Gelächter über einen Scherz kaum anschließen würden.

Garidianer haben eine Lebenserwartung von etwa 250 bis 300 Jahren. Wie bei Vulkaniern und Romulanern basiert das Blut auf Kupferbasis und ist daher für das menschliche Auge grün gefärbt. Garidianer haben ähnlich den Vulkaniern ein Pon’Far. Also eine Zeit in der sie sich vermehrt Paarungsritualen hingeben. Dies ist jedoch ausgewogener als bei Vulkaniern und umfasst einen periodischen Zyklus von 5 Jahren. Innerhalb dieser Zeit schwankt die Hormonproduktion zwischen weitgehend inaktiven als auch sehr aktiven Produktionszyklen wellenartig. Durch intensive Meditation können Garidianer den Zyklus einer Phase beeinflussen. Insgesamt verfügen Garidianer über größere physische Kräfte als Terraner, etwa über das 1,7 fache im Durchschnitt, sofern keine genetischen oder sonstigen Veränderungen vorgenommen worden sind.

Auf Garidia spielt die Familie eine große Rolle. Auch wenn die Mitglieder einer Familie nur eine relativ kurze Zeitspanne zusammen leben, ist diese Phase besonders intensiv. Entschließt sich ein Paar Kinder zu bekommen, ziehen sich beide aus ihrer beruflichen Laufbahn zurück und kümmern sich etwa bis zum 25. Lebensjahr und die Kinder. Danach verlassen die jungen Garidianer ihr Elternhaus und erlernen einen Beruf. Ab diesem Zeitpunkt gehen oft auch die Eltern ihre eigenen Wege, obwohl Garidianer zu fast 100 Prozent monogam sind. Nur in seltenen Fällen nach dem Tod eines Partners kommt es vor, dass die Garidianer sich einen neuen Gefährten erwählen. Zu den jeweiligen Hochzyklen der Hormonproduktion kehren die Garidianer nach Hause zurück und verbringen einen ausgedehnten Urlaub mit ihrem Partner. Dies ist wie bereits erwähnt alle 5 Jahre der Fall. Diese Verhaltensweise behalten alle Garidianer bis kurz vor ihrem Lebensende bei.

Das Garida der Neuzeit

Viele Jahre nachdem die Romulaner bereits feste Kolonien im Weltraum etablieren konnten, trafen Garidianer und Romulaner zusammen. Zu Beginn gab es nur wenige diplomatische Kontakte. Später entwickelten beide Kulturen ein gemeinsames Austauschprogramm in technologischen Fragen. Aus diesem Grund haben sich die technischen Systeme weitgehend in die selbe Richtung entwickelt. Trotz der großen Entfernungen, wurden die Beziehungen zwar distanziert, aber dennoch Produktiv weitergeführt. Als im 23. Jahrhundert das alte terranische Reich unter Kirk gegen Romulus zog, schloss sich Garidia nicht der romulanischen Forderung nach einem Massenselbstmord an, sondern zogen sich nach Garida zurück. Nach dem Subraumkrieg und der Zerstörung von Romulus wagten sich die Garidianer als Erste in die Todeszone hinaus. Lange Zeit gab es nur wenige Romulaner, am Rand der Zone überlebt haben. Erst im späteren 24. Jh. wurde bekannt, dass es wesentlich mehr Romulaner nicht dem Massenselbstmord angeschlossen haben. Da in der Todeszone keine Möglichkeit bestand auf Warpgeschwindigkeit zu gehen, irrte ein großer romulanischer Konvoi viele Jahrzehnte in der Todeszone umher. Nachdem Garidia und das neue terranische Reich einige Warpkorridore durch die Todeszone entdeckt hatten und eine Zusammenarbeit etabliert wurde, besiedelten die Garidianer einige ehemalige romulanische Welten. Nachdem die Garidianer die Kolonien gegründet haben wurde der romulanische Konvoi entdeckt und nach Romulus gebracht. Dort gründeten sie eine neue romulanische Kolonie. Nach zähen Verhandlungen gründeten die Garidianer zusammen mit den Romulanern eine gemeinsame Regierung auf Romulus. Die Garidianisch-Romulanische-Föderation wurde geboren. Die Grundlage der Verhandlungen wurde durch das neue terranische Imperium und früheren Star Liga gelegt. Das neue terranische Imperium wurde zwar durch die abtrünnigen Romulaner nicht mit offenen Armen empfangen, jedoch unterstützte das Imperium die Romulaner und die garidianischen Kolonien auf Romulus und anderen Welten. Das Vertrauen konnte nur durch umfangreiche Hilfe und lange diplomatische Verhandlungen gewonnen werden. Tromak und Tiberius Foxbat waren Wegbereiter für den neuen Bund und die Neuansiedlung der Romulaner. Heute sind Garidia, Romulus und Terra feste Verbündete. Neben einem umfangreichen Austausch an Gütern und Rohstoffen, militärischen Übereinkünften und eine vollständige Freizone für alle Schiffe von beiden Seiten, gibt es auch umfangreiche kulturelle und wissenschaftliche Programme. Das gemeinsame militärische Programm ist weitgehend geheim. Bekannt ist lediglich, dass es ein gemeinsames Forschungs- und Schiffsprogramm existiert. Darüber hinaus gibt es ein Austauschprogramm für Offiziere. Außerdem haben garidianische Einheiten das Imperium in einigen Konflikten unterstützt.



Zum Support-Thread

 
Powered by JGS-Datenbank Version 3.0.0 © 2002-2019 www.jgs-xa.de



  Forensoftware: Burning Board 2.3.4, entwickelt von WoltLab GmbH Isolinear Computer Library Database (ICLD)